Ride La Val am RideKongress

Nicht nur über den Ofenpass, nein sogar über den Flüela hat sich unsere Nicole gewagt. Anlass war der jährlich stattfindende RideKongress in Davos, wo es während zwei Tagen interessante Vorträge, oder wie Nici fand, fast noch interessantere Pausen mit Gipfeli und Bike-Smalltalk gab. 

Wie immer gab es viel zu hören: Vom RhB-Direktor, der interessante Zahlen lieferte, und versprach, dass bald alle Zuglinien im Halbstundentakt verkehren werden, bis zum Analytiker von Avenir Suisse mit seinen Zukunftsszenarien und Strategien. Weiter stellte Verbier sein geplantes E-Bike Festival vor: Insgesamt 3‘250 Teilnehmer, 5‘600 Testbikes, 60’000 gefahrene Kilometer in den vier Tagen, davon 40 Prozent mit Guides. Das Festival soll mitunter am Aufbau der Mountainbike-Region Bike Valais beisteuern.

Ausserdem besuchte Nicci die Talkrunde mit den Tour-Operatoren wo es darum ging «Reise-Netzwerke» aufzubauen. In der Talkrunde ging es um die Veränderungen und Entwicklung für Mountainbike-Tourenanbieter.

Im abschliessenden grossen Vortrag von Markus Schröcknadel ging es um die Frage: Warum in den Sommertourismus investieren, oder warum nicht? Die Quintessenz davon war: Tourismusregionen müssen im Winter attraktiv bleiben und in den Sommer investieren – um so das ganze Jahr hindurch rentabel sein zu können.

Am zweiten Tag folgten weitere Vorträge, wie der von Kristina Jasiunaite: «Ein Fahrrad kann die Welt verändern» in welchem sie vom Buffalo Fahrrad in Afrika erzählte.

Ausserdem erzählte Holger Meier in seinem Classromtalk über Angebote für Familien im Mountainbike-Tourismus.
Am Nachmittag war fertig gesprochen und es ging ab aufs Bike. Das freute Nicole ungemein, denn sie hatte genug vom ganzen Rumsitzen und konnte sich endlich wieder bewegen. Mit der Parsennbahn gings hoch hinaus und danach flowig runter Richtung Wolfgangspass – ein guter Abschluss, um den RideKongress ausklingen zu lassen.