Es war das erste gemeinsame Abenteuer mit Ride La Val. Neun Münstertaler machten sich auf, um mit dem ersten #shuttleit die staubtrockenen Trails im Obervinschgau zu erkundigen…

Vom Crosscountry-Fahrer über Enduro-Mädels bis hin zu Downhill-Addicts auf Hardtails… es ist eine bunt gemischte Truppe von neun Riders, die sich am Samstagmorgen beim Bike Patcher in Müstair versammelt. Noch schnell ein Gipfeli runterdrücken und schon gehts im Shuttle von «Romex» ab über die Grenze in die steilen Hügel des Vinschgaus. Die Fahrt dauert nicht lange – in Eyrs gehts schon mal den Berg hoch und wir werden am Start des ersten Trails ausgeladen. Ob es die Trockenheit der Trails ist, oder wohl doch die Tatsache, dass einige am Abend vorher zu lange an der Lederhosenparty waren: Immer wieder hört man Lachen, «Whuuuus» und «Whoooooos» und manch eine Kurve kommt überraschend schnell und kurvig auf den Einen oder Anderen zu.

 

 

Allen gelingt es jedoch, mehr oder weniger auf dem Bike zu bleiben – und das sogar schnell: Wir haben den Shuttle auf dem Runterweg ganz klar geschlagen!

 

 

Einladen, weiterfahren: Und zwar geht es zum heimlichen Favoriten-Trail von einigen – zum Holy Hansen. Auch hier kündigt sich die Truppe von Weitem mit Gelächter und Jauchzern an und hinterlässt eine riesige Staubwolke. Spätestens da ist die staubfreie Pole-Position eine beliebte – in den hinteren Reihen wird geblinzelt, gehustet und kräftig am Staub-Moustache gearbeitet.

 

 

Gleiches gilt auch für den Propain-Trail, den wir locker und lässig noch vor dem Mittagessen eingeplant haben. Auch die Bikes scheinen sich nach einer Pause zu sehen: das eine will wegen eine Plattfuss nicht mehr weiter und das andere bockt mit einer blockierenden Kette. Praktisch, dass gleich zwei Velomechaniker mit auf der Tour sind.

 

 

Zum Zmittag gibts dann lecker Kebab, Lady- und andere Burgers sowie ganz schön viele Pommes. Ein hoch auf die bewusste Sporternährung! So entsprechend liegen im Shuttle alle im Food-Koma. Der laute Haufen hat sich in einen dösenden, teilweise sogar schlafenden, verwandelt. Dementsprechend ist der Weckruf «Chili-Trail» umso härter. Ob Hardtail oder Fully – spätestens nach dem ersten Rockgarden sind alle wieder wachgerüttelt. Zur Freue des Einen, zum Leid des Anderen…

Doch damit nicht genug! Einer geht noch, sagen sich die meisten und so fährt «Romex», wie am Morgen, nochmals zum Start hoch über Eyrs. Dieses Mal führt ein versteckter Trail jedoch runter nach Spondinig anstatt nach Laas. Eine letzte rasante Abfahrt durch Felder und Wälder und bevor es die Truppe merkte, war der Tag auch schon wieder vorüber. Die Zeit fliegt, wenn man Spass hat und so gings auch schon wieder zurück nach Müstair um den Tag mit einem Post-Shred-Bier respektive -Radler ausklingen zu lassen.

Lässig wars!